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Unperfekt Christ
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Willkommen... Hier wird nicht so getan als ob.

Glühende Kohlen am Samstagabend

Foto von Pablo Martinez auf Unsplash

Es ist ein Samstagabend. Wir sitzen draußen und grillen mit Freunden.

Irgendwann im Laufe des Abends kommt die Frage auf: Macht Geld glücklich?

Ein Freund sagt: Ja. Mit Geld hat man weniger Sorgen. Man kann sich Dinge kaufen, die das Leben einfacher machen.

Ich bin anderer Meinung. So viele reiche Menschen haben trotzdem Sorgen. Manche sogar so viele, dass sie sich das Leben nehmen. Wären sie wirklich glücklich gewesen, wäre es nie so weit gekommen.

Der Freund lässt nicht locker.

Er erzählt von jemandem, den er kannte.
Die Ärzte haben dem Mann nur wenig Zeit gegeben. Er hat sich mit Geld einen Arzt im Ausland bezahlt, der ihm angeblich mehrere Jahre Lebenszeit gegeben hat.

Ich sage: Woher weiß man das genau? Vielleicht hätte dieser Mensch sowieso länger gelebt.

Und dann fällt noch etwas: Dieser Mann ist inzwischen trotzdem gestorben.

Früher hätte ich das alles nie gesagt.

Nicht weil ich dachte, Geld macht glücklich. Sondern weil mir die ganze Diskussion schlicht egal gewesen wäre.

Was ich heute sehe

Heute sehe ich meine Freunde mit anderen Augen.

Nicht weil ich besser bin als sie.
Sondern weil ich etwas sehe, das ich früher selbst nicht gesehen habe.

Einer Frau hinterherschauen und sagen: Geiler Arsch. Das gilt als normal. Auch in meinem engsten Freundeskreis.

Alle rennen dem Geld hinterher, als wäre es das einzige Ziel im Leben.
TikTok sagt dir, wer du sein sollst, was du tragen sollst und wie dein Leben auszusehen hat.

Es gibt Videos für Erwachsene, über die niemand laut spricht. Aber fast jeder kennt sie. Täglich. Gedankenlos.
Viele hören Musik, die genau diese Themen feiert. Gottlos und laut.

Und wenn jemand wirklich Hilfe braucht? Die meisten schauen weg.

Ich war selbst ein Teil davon.
Ich war nicht immer fair zu meiner Frau und meinen Kindern. Das tut mir heute sehr leid.

Das ist eine Gesellschaft, die vom Teufel geleitet wird.
Und ich selbst war lange keine Ausnahme davon.

Aber ich spüre eine Veränderung.

Wer ich bin und wie es dazu kam

Ich bin Artur, 40 Jahre alt und Familienvater.

Bis vor kurzem war ich Atheist. Alles musste logisch und beweisbar sein.

Dann kam plötzlich eine einfache Frage:
Wer ist dieser Jesus eigentlich? Keine Krise hat mich dazu gebracht, kein Tiefpunkt.

Also fing ich an zu lesen. Was ich fand, hat mich vollständig überrascht.

Der ehrlichste Satz, den ich kenne

Ich fand die Bergpredigt.

Jesus sagt dort:
Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat die Ehe in seinem Herzen bereits gebrochen.

Ein harter Satz. Aber ein ehrlicher.
Und er beschreibt genau das, was ich jeden Tag um mich herum sehe.

Die Bibel beschreibt die Welt so, wie sie wirklich ist. Nicht wie wir sie uns schönreden.

Und gleichzeitig zeigt sie dir, wie es besser geht:
Selig sind die Barmherzigen.
Selig sind, die reinen Herzens sind.
Selig sind die Friedensstifter.

Das ist kein Gott, der dich niedermacht.
Das ist einer, der dir die Hand reicht.

Wenn ich die Bibel lese, wird mir warm ums Herz. Das ist schwer zu erklären, aber wer es kennt, weiß genau, was ich meine.

Deshalb gibt es diesen Blog.

Ich bin kein Theologe, kein Pfarrer und kein Heiliger. Ich teile einfach meinen Weg.

Meine Fehler, meine Fragen, meine kleinen Erkenntnisse. Was mir schwerfällt und was mir leichtgefallen ist.

Du musst dein Leben nicht erst aufräumen. Du musst nicht perfekt sein.

Ein Senfkorn reicht. Das steht auch in der Bibel.

Schön, dass du hier bist.